Aktualisiert am 1. März 2024

Zypern hat das System der elektronischen Rechnungsstellung erfolgreich eingeführt, so dass alle öffentlichen Einrichtungen des Landes ab 2020 in der Lage sein müssen, elektronische Rechnungen zu empfangen und zu verarbeiten.

Allerdings sind diese Einrichtungen derzeit nicht verpflichtet, elektronische Rechnungen an ihre Lieferanten oder für Transaktionen zwischen Unternehmen (B2B) zu senden. Für B2B-Transaktionen sind bilaterale Vereinbarungen zwischen Geschäftspartnern erforderlich.

Das Modell der elektronischen Rechnungsstellung folgt der Norm EN 16931, und die Übermittlung der elektronischen Rechnungen erfolgt über das Peppol-Netzwerk. Eine elektronische Signatur (E-Signatur) ist nicht erforderlich, und der Archivierungszeitraum für E-Rechnungen beträgt acht Jahre.


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Wie funktioniert das?

Das Finanzministerium ist für die Einführung der elektronischen Rechnungsstellung in Zypern zuständig, aber das Finanzministerium empfängt die Rechnungen in seinem Portal (das früher ARIADNE hieß; wir werden weiter unten mehr darüber berichten).

Die Hauptargumente der Regierung für die elektronische Rechnungsstellung sind Nachhaltigkeit, aber auch die Förderung einer intelligenten und integrativen Wirtschaft und Gesellschaft.

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Fragen

 

Es wird erwartet, dass Zypern eine zentralisierte Plattform für die elektronische Rechnungsstellung entwickelt, die einem ERP-System (Enterprise Resource Planning) ähnelt und in einem Hybridmodell betrieben wird.

Derzeit übermitteln die Wirtschaftsbeteiligten elektronische Rechnungen an das Finanzministerium der Republik auf freiwilliger Basis über den Peppol-Zugangspunkt für elektronische Rechnungen und über www.gov.cy, das Gateway-Portal der zyprischen Regierung, das den Katalog der digitalen Dienstleistungen ARIADNE ersetzt hat. Die elektronischen Rechnungen werden manuell bearbeitet, aber das System wird für eine automatisierte Version aktualisiert, sobald das zentralisierte ERP-System der zyprischen Regierung in Betrieb genommen wird.